Auf dich hören!
Ein Teil meines Studiengangs an der Universität Leipzig dieses Jahr war ein Praktikum in der Medienbranche. Für mich war immer klar, ich möchte einen kreativen Job ausüben. Da ich mich schon immer sehr für Foto- und Videografie interessiert habe, ging meine Suche in die Richtung der Medienagenturen, wo ich hoffte genau diese Kreativität ausleben zu können.
Nach 1 1/2 Wochen in einer größeren Agentur war mir klar, dass ich hier nur Einer von Vielen bin. Einfach nicht das, was ich wollte. Ich war unglaublich enttäuscht darüber und war auch noch durch meinen Umzug in einer fremden Stadt, in der ich Niemanden kannte. Mein Bauch und mein Herz sagte mir, dass das nicht das Richtige für mich ist. Klar, vielleicht kann man das nicht direkt nach 1 1/2 Wochen wissen und man sollte auch nicht immer zu früh den Kopf in den Sand stecken, aber ich glaube ich kenne mich mittlerweile sehr gut, um zu wissen, was mein Körper mir sagt.
Ich brach alles ab. Mein WG-Zimmer und auch meine Job kündigte ich noch in der zweiten Woche. Nahm meine Sache und zog wieder zurück nach Leipzig, wohlwissend das ich mich um ein neues Praktikum und eine neue Wohnung kümmern musste. Und wisst ihr was? All der Aufwand war es wert.
Durch diesen vermeintlichen Schritt zurück fand ich endlich das was ich suchte und zwar BDX MEDIA GmbH. Benjamin Diedering gab mir nach einem super offenen „Bewerbungsgespräch“ die Chance 6 Monate mit ganz vielen wunderbaren Menschen zusammen arbeiten zu dürfen. In diesen Monaten hab ich so unglaublich viel gelernt, über mich und über das was ich gerne machen möchte. Hier durfte ich mich kreativ ausleben und Verantwortung für Projekte übernehmen.
Also war dieser vermeintliche Schritt zurück etwas Positives, wodurch ich gewachsen bin und das Richtige für mich gefunden hab. Was hab ich also daraus gelernt? Wir sollten in solchen Momenten darauf hören, was das Beste für uns ist. Hör auf dein Herz und auch wenn es ein bisschen Mut braucht, etwas abzubrechen, lohnt es sich am Ende. Wir sollten von den Gedanken weg kommen, dass es etwas Schlechtes ist, etwas abzubrechen oder sich einzugestehen, dass der Job nichts für einen ist. Sowas herauszufinden und dementsprechend zu handeln sagt viel mehr darüber aus wer du bist, als etwas zu machen, wozu du nicht stehst.